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  • Kategorie: Kolumne
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Mittwoch, 18.02.2009
Kolumne

Schönrede-Konjunktiv

Wie soll es weitergehen?

Herr Eilts, wie soll es weitergehen? Foto: Joachim Kloock

Herr Eilts, wie soll es weitergehen? Foto: Joachim Kloock

Soeben ging das Spiel gegen Freiburg im Ostseestadion zu Ende. Was soll ich sagen? Im Moment bin ich (mal wieder) im Arsch. Ich finde HANSA hat über weite Strecken besser gespielt, als (fast) in der ganzen Hinrunde. Und wenn wir zum Start der Rückrunde nicht „Brocken“ wie Duisburg, Aachen, Freiburg und Mainz hätten, wäre der Neuanfang von Eilts auch zählbar. Aber da ist er wieder der „Schönrede-Konjunktiv“. Wenn man als HANSA-Fan ehrlich ist, muss man sich nach dem heutigen Spiel eingestehen, dass wir zur Zeit nicht mal Mittelmaß der 2. Liga sind. Es tut mir echt weh, das zu schreiben (zumal ich gerade ein tolles Buch über Motivation lese), aber das ist die Realität. Jetzt wünsche ich mir, ich hätte diese Kolumne doch vor diesem Spiel geschrieben, denn dann hätte ich nochmal vom völlig anderen Spiel unserer Mannschaft in Aachen berichtet, davon dass wir seit gefühlten fünf Jahren mal wieder drei Tore in einem Spiel geschossen haben (abgesehen vom, in der Geschichtsschreibung wird es wohl irgendwann als Fluch-Spiel bezeichnet werden, Sieg gegen Koblenz) und von einem wie ich finde, unglücklichen Ergebnis (Konjunktiv!).

Aber heute Abend interessiert das Alles nicht mehr. Wir haben verloren, schon wieder, zu Hause, vor 7000 Zuschauern und durch zwei Freistoßtore. Piss die Wand an! Das muss doch endlich mal wieder aufhören! Oder? Ich muss morgen früh wieder ins Büro. Den Gedanken daran finde ich zwar auch scheiße, aber er hält mich davon ab, mich jetzt zu besaufen (denn danach ist mir gerade). Freitag bin ich in Mainz dabei, irgendwann muss diese Seuche doch mal enden!

P.S.: Wehe jemand spricht mich auf meine letzte Kolumne an, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!

Ein blau-weißes „Sport frei“ vom Rhein an die Ostsee
OLAF PETERS, Ludwigshafen am Rhein

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