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Dienstag, 18.01.2005
Profis

Fußballlehrer gibt Einstimmung zum Bundesliga-Saisonstart

Trainer Jörg Berger mit Rück- und Ausblick

Die Spieler des FC Hansa Rostock stehen in den Startlöchern für die am Samstag gegen den SC Freiburg im Ostseestadion eingeleitete Rückrunde der Bundesliga-Saison 2004/05. Und auch das Trainer-Gespann um Cheftrainer Jörg Berger ist bereit für den Kampf um den Klassenerhalt. In einem kurzen Schreiben schaut der 61-jährige Fußballlehrer zurück auf die Vorbereitung, die positiven Überraschungen, seine Erlebnisse und gibt einen Ausblick vor.

So früh wie in diesem Jahr begann die Rückrunde der Fußball-Bundesliga schon lange nicht mehr. Und wenn man dann eine Mannschaft gerade erst neu übernommen hat, ist die Zeit natürlich besonders knapp. Allerdings haben Frank Engel und ich im vergangenen Jahr schon Erfahrungen sammeln können, wie man eine sehr kurze Vorbereitungsperiode intensiv nutzt. Bereits eine Woche vor Beginn der zweiten Halbserie mussten wir seinerzeit mit Alemannia Aachen ja das so genannte Geisterspiel gegen den 1.FC Nürnberg bestreiten.

Diesmal haben wir nun aus der Not eine Tugend gemacht und bereits unmittelbar nach dem letzten Hinrundenspiel gegen Borussia Dortmund mit der Vorbereitung auf die Rückrunde begonnen. Im Trainingscamp in Dierhagen wurden die konditionellen Grundlagen geschaffen und dabei auch ein Laktattest durchgeführt. Daraufhin hat jeder Spieler einen individuell ausgearbeiteten Trainingsplan sowie eine speziell auf seine persönlichen Werte programmierte Pulsuhr mit in den zweiwöchigen Urlaub genommen. Als wir uns Anfang Januar dann wieder getroffen haben, wurden diese Uhren eingesammelt und über ein Computerprogramm ausgewertet. Da alle ihre Hausaufgaben ordentlich gemacht hatten, konnten wir sofort in das normale Trainingsprogramm einsteigen.

In den drei Testspielen gegen Bentwisch, Nordsjaelland und Almelo haben wir uns dann systematisch gesteigert. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass sich noch mehr Spieler aus der zweiten Reihe so in den Vordergrund drängen wie David Rasmussen. Ihn kann man zweifellos als den Gewinner der Vorbereitung bezeichnen.

Hoffentlich ist Marcus Lantz bis zum Spiel gegen Freiburg wieder fit, denn er gehört ebenfalls zu jener Elf, die mir momentan vorschwebt. Gern würde ich allerdings auch noch ein oder zwei Verstärkungen verpflichten. Einerseits ist unsere Spielerdecke relativ dünn, zum anderen waren auch die Mitkonkurrenten im Abstiegskampf während der Winterpause nicht untätig. Insbesondere Borussia Mönchengladbach hat sehr viel investiert, aber auch unser heutiger Gegner kommt mit drei neuen Gesichtern ins Ostseestadion.

Von 1986 bis 1988 habe ich als Trainer in Freiburg gearbeitet. Ich hatte dort eine sehr schöne Zeit, obwohl damals noch nicht abzusehen war, dass der Sportclub einmal an die Tür zur ersten Bundesliga klopfen könnte. Doch der langjährige Präsident Achim Stocker, zu dem ich immer noch sehr guten Kontakt pflege, hat den Verein systematisch nach oben geführt.

Im Moment geht es den Freiburgern allerdings nicht besser als uns. Jeder kennt die schwierige Tabellensituation, da braucht man nicht lange um den heißen Brei herumreden. Doch ein Endspiel ist die heutige Partie für mich nicht. Wir haben noch 17 ganz wichtige Begegnungen vor uns, auch wenn ich natürlich weiß, dass das erste Spiel nach einer längeren Pause auch immer ein Stück richtungweisend ist.

Also gilt es, alles daran zu setzen, endlich den ersten Saisonsieg im Ostseestadion einzufahren. Und dazu benötigen wir natürlich auch weiterhin die Unterstützung von den Rängen. Von unseren Zuschauern bin ich bislang wirklich positiv überrascht. Es war schon bemerkenswert, wie uns gegen Dortmund immer noch das gesamte Stadion nach vorne getrieben hat, obwohl die Mannschaft in den Heimspielen zuvor ja alles andere als attraktiven Fußball geboten hatte. Da spürt man regelrecht, wie die gesamte Region hinter dem FC Hansa steht. Dass auch künftig alle gemeinsam an einem Strang ziehen, wünscht sich Ihr und Euer

Jörg Berger

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