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Samstag, 17.09.2005
Verein

Hansafans.de interviewten den Vorstandschef

Manfred Wimmer im Interview

Bereits im Frühjahr hatte die Redaktion der hansafans.de die Gelegenheit mit dem Vorstandsvorsitzenden des F.C. Hansa Rostock die Fragen, die die Fans bewegen, zu erörtern. Jetzt stellt sich Manfred Wimmer erneut den Fragen der hansfans.de zu aktuellen Themen

Herr Wimmer, sind Sie ein Traumtänzer?

(lacht) Ja, ich weiß, worauf Sie hinaus wollen. Eine Zeitung betitelte mich gestern als solchen. Dazu möchte ich mich gerne äußern. Natürlich ist es richtig und normal, daß wir jetzt auf die Nase bekommen. Wir haben die ersten vier Spiele verloren und sind Vorletzter in der Tabelle. Was jedoch diese Zeitung da schreibt, wie ein einzelner Herr auf demagogische Art und Weise mehrere Monate alte Zitate als aktuelle Aussagen darstellt und damit versucht, die tägliche Arbeit unseres Vereins zu stören, das kann ich so nicht hinnehmen. Ich habe mit diesem Herren seit Wochen nicht gesprochen. Die Aussagen, die dort zitiert werden, habe ich vor etwa drei Monaten getätigt. Ich habe seit dem Bochum-Spiel nur mit einem Journalisten gesprochen. Ein Reporter der Ostsee-Zeitung fragte mich direkt nach dem Spiel, wie die Zielsetzung für die Saison nun aussieht. Ich habe ihm geantwortet, daß es einen mit dem Trainer abgestimmten Stufenplan gibt. Dieser sieht vor, daß wir bis zur Winterpause den Anschluß hergestellt haben wollen, um dann in der Rückrunde anzugreifen. Bis zur Winterpause ist es noch eine lange Zeit.

Aber das Saisonziel bleibt der Wiederaufstieg?

Wir wären ja mit Blödheit geschlagen, wenn wir die Augen vor der aktuellen Situation verschließen würden. Wenn man die ersten vier Spiele betrachtet, muss man feststellen, dass man sich in der Einschätzung, mit dem ursprünglichen Kader den Wiederaufstieg zu schaffen, getäuscht hat. Wir müssen nun zusehen, zunächst einmal den Anschluß an das Mittelfeld herzustellen. So sieht es ja der genannte und auch von Frank Pagelsdorf immer wieder erklärte Etappenplan vor. Dazu werden wir - davon bin ich überzeugt - das Spiel am Sonntag gegen Paderborn gewinnen.

Die Stimmen, die diesem Kader maximal einen Mittelfeldplatz in der zweiten Bundesliga zutrauen, werden immer lauter.

Das sehe ich anders. Nehmen wir die Spieler, die am Montag in Bochum zum Einsatz kamen. Von den 14 Spielern verfügen 10 Spieler über zum Teil erhebliche Erstligaerfahrung. Hinzu kommen mit Gledson und Schied zwei Spieler, die viele Zweitligaspiele bestritten haben. Da kann man ja nicht behaupten, dass diese Mannschaft zu schwach für die zweite Liga ist und die Spieler nur Regionalligaformat haben.

Trotzdem scheint der Kader zu dünn besetzt. Bei zwölf Abgängen sprachen viele von einem Ausverkauf.

Von diesen Abgängen wollten wir nur drei Spieler halten, was uns aus verschiedenen Gründen nicht gelungen ist. Wir wollten diesen Umbruch, den wir mit Frank Pagelsdorf nun forcieren.

Stichwort Pagelsdorf: Auch wenn die beiden Spiele unter seiner Regie nicht erfolgreicher waren, ist doch ein ganz anderes Auftreten der Mannschaft unverkennbar. Was macht Frank Pagelsdorf anders?

Die Zusammenarbeit gestaltet sich völlig anders als mit Jörg Berger. Fast täglich sitzt Frank Pagelsdorf mit Herbert Maronn und/oder mir zusammen, um das weitere Vorgehen, die weitere Planung abzustimmen. Natürlich ist dies kein fröhliches Kaffeekränzchen, wir diskutieren durchaus sehr kritisch und kontrovers die aktuelle Situation. Dabei geht es auch um die mittelfristige Planung und um Nachwuchssichtung. Auch wenn gerade kein Training ist, hält sich Frank Pagelsdorf auf dem Vereinsgelände auf und beobachtet beispielsweise Training und Spiele der Nachwuchsmannschaften.

Frank Pagelsdorf hat in Bochum zwei Nachwuchsleute in die Startelf gebracht. Auch hier gibt es kritische Stimmen, die vermuten, daß Pagelsdorf gar keine andere Wahl bleibt, als junge Leute einzubauen, weil kein Geld für Neuverpflichtungen da ist.

Das stimmt so nicht. Frank Pagelsdorf hatte bei seinem Amtsantritt vier Spielerwünsche: Gledson und Flavio hat er bekommen. Der dritte Wunsch war eine Verstärkung für die rechte Seite. Da hatten wir mit Brecko gerade gehandelt. Frank Pagelsdorf hat sich dazu mit Thomas Doll besprochen und sieht in Brecko die gewünschte Verstärkung. Der vierte Wunsch war ein Stürmer. Sein Anforderungsprofil sah einen großen, kopfballstarken, jungen Spieler vor. Wir haben fünf Spieler, die diesem Profil entsprechen, beobachtet, mit ihnen und den Vereinen gesprochen. Aus rein fachlichen Gründen sind wir gemeinsam zu dem Entschluß gekommen, dieses Thema vorerst zurückzustellen. Finanzielle Aspekte spielten hierbei nicht die Hauptrolle. Auch der verstärkte Einbau von jungen Spielern ist aus Pagels Feder entsprungen.

Trotzdem steht immer wieder Herbert Maronn in der Schusslinie!

Diese Leute bitte ich doch eindringlich, sich mit der Arbeit von Herbert Maronn doch ein wenig näher zu beschäftigen, bevor sie auf ihn "einschlagen". Schauen wir doch nur in die jüngste Vergangenheit: Spieler wie Martin Max, Jari Litmanen oder Markus Allbäck haben für Hansa gespielt. Daß letzterer dann im Endeffekt nicht die erhoffte Verstärkung war, konnte bei seiner Verpflichtung niemand ahnen. Als er zu uns kam, waren alle begeistert. Herbert Maronn hat vor anderthal Jahren alles versucht, Martin Max zu halten, hat bis zuletzt mit ihm verhandelt, ist ihm weit entgegengekommen - unter anderem mit einem Sondertrainingsplan, damit er mehr Zeit zur Regeneration bekommt. Auch die Verlängerung mit Michael Hartmann zu Zweitligakonditionen oder die Verpflichtungen von Löw, Gaede, Konde und Schied sind sein Werk. Drei dieser Spieler standen am Montag in der Startelf und auch über Oumar Konde möchte ich die Lanze noch nicht brechen. Das alles unter den Zwängen der drastisch zu reduzierenden Personalkosten aufgrund des Abstiegs. Der eine oder andere hätte mit Sicherheit bei einem anderen Verein besser verdienen können, steht aber nun in unserem Kader. Wir haben hier ordnerweise Spielerbeobachtungsbögen. Die dem Vorstand im Allgemeinen und Herbert Maronn im Speziellen vorgeworfene Untätigkeit ist völlig aus der Luft gegriffen. Nur geschieht seine Arbeit weitgehend im Hintergund und ohne viel Aufsehen. Die Arbeit von Herbert Maronn ist hochangesehen, auch von den Kollegen in der Bundesliga, also den Leuten, die das Geschäft kennen.

Kommen wir noch zu einem anderen Thema: Die Herren Rehberg (CDU) und Kleiminger (SPD) werben auf ihren Wahlplakaten recht gern mit dem F.C. Hansa. Die Satzung schließt aber jegliche politische Betätigung des F.C. Hansa aus. Wie läßt sich dies vereinbaren?

Wir waren natürlich wenig erfreut, als wir davon erfahren haben. Es gab dazu auch bereits Anfragen von Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern. Wir haben unseren Rechtsbeistand beauftragt, die Angelegenheit rechtlich zu prüfen. Zunächsteinmal: Daß Timo Lange auf einem dieser Plakate auftaucht, ist seine Privatsache, dies hat mit seiner Tätigkeit beim F.C. Hansa nichts zu tun. Wir haben mit Herrn Rehberg gesprochen und er erklärte uns gegenüber, daß das neue Ostseestadion ja zu seinem Lebenslauf gehört. Wir haben Herrn Rehberg vorgestern auch über das Ergebnis der rechtlichen Prüfung informiert, nach der wir gegen die Nutzung des Logos rechtlich vorgehen könnten. Herr Rehberg hat uns von sich aus zugesagt, daß die Plakate heute entfernt werden. Etwas anders gestaltet sich die Lage bei dem SPD-Plakat. Dort wurde das Logo auf dem T-Shirt nachträglich aufgeklebt. Mit der SPD und Herrn Kleiminger laufen die Gespräche noch.

Das Gespräch führte NILS DUDDA

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Quelle: hansa::fans.de

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