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Frustrierende Heimniederlage: Hansa Rostock verliert trotz Überzahl gegen Wehen-Wiesbaden - HANSA NEWS

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Montag, 11.08.2014
Profis

Frustrierende Heimniederlage

Hansa Rostock verliert trotz Überzahl gegen Wehen-Wiesbaden

Der FC Hansa Rostock konnte auch sein zweites Heimspiel der Saison gegen Aufstiegsaspirant Wehen-Wiesbaden nicht gewinnen. Foto: Joachim Kloock

Der FC Hansa Rostock konnte auch sein zweites Heimspiel der Saison gegen Aufstiegsaspirant Wehen-Wiesbaden nicht gewinnen. Foto: Joachim Kloock

Der FC Hansa Rostock hat auch sein zweites Heimspiel der Saison nicht gewinnen können. Die Mannschaft von Trainer Peter Vollmann musste sich gegen Aufstiegsaspirant Wehen-Wiesbaden mit 0:1 (0:0) geschlagen geben. Das Tor des Tages erzielte nach torloser erster Halbzeit der Wiesbadener Book in der 48. Spielminute.

Nach der ersten Saisonniederlage in Kiel unter der Woche (0:2) wurde die Rostocker Mannschaft auf vier Positionen verändert: Srbeny, Jakobs, Pelzer und Christiansen ersetzen Radjabali-Fardi, Schünemann, Savran und Vidovic. Die Rechtsverteidigerposition übernahm diesmal Denis-Danso Weidlich, davor agierten Schwertfeger und Christiansen im defensiven Mittelfeld. Dennis Srbeny begann im Sturm. Bei den Gästen standen unter anderem die ehemaligen Rostocker Tobias Jänicke und Michael Wiemann in der Startelf.

Der FC Hansa startete vor 10.500 Zuschauern schwungvoll in die Partie und zeigte von Beginn an, dass er das Kommando übernehmen wollte. In der dritten Minute ergab sich die erste Gelegenheit für David Blacha, der eine Freistoßflanke mit dem Kopf verlängerte und den gegnerischen Kasten nur knapp verfehlte. Nach einigen guten Kombinationen kam Wehen-Wiesbaden besser in die Partie und erarbeitete sich einige Standardsituationen in der Rostocker Hälfte. Dennoch konnten sich auch die Hansa-Kicker weiterhin Möglichkeiten erspielen. Dennis Srbeny, der seine Rolle im Angriff gut ausfüllte, prüfte in der 20. Minute Gästekeeper Kolke allerdings aus ungünstigem Winkel, sodass der Schlussmann den Flachschuss parieren konnte. In der Folge erhöhte Hansa wieder die Schlagzahl und kam zu einigen Möglichkeiten aus der Distanz durch Schwertfeger und Pelzer sowie zu einer guten Möglichkeit für Julian Jakobs, der von Srbeny geschickt wurde und erst im letzten Moment im Abschluss gestört wurde. Die darauffolgende Ecke sorgte für die größte Chance in Hälfte eins, doch Stuffs Kopfball wurde pariert und Ruprecht setzte ihn im zweiten Versuch rechts vorbei. Direkt vor dem Pausenpfiff tauchten die Gäste aber noch einmal gefährlich vor dem Tor von Jörg Hahnel auf, Herzigs Abschluss nach einem Eckball konnte aber mit vereinten Kräften der Defensivabteilung vom Überschreiten der Torlinie abgehalten werden.

Obwohl die Rostocker die erste Möglichkeit in der zweiten Halbzeit durch Christiansen besaßen, ging kurz darauf der Gast in Führung. Ruprecht konnte einen Pass von Hahnel nicht richtig kontrollieren und bediente so unfreiwillig Jänicke, der schnell schaltete und so Brooks den Führungstreffer ermöglichte (48.). Der FC Hansa reagierte mit Gegenangriffen, zeigte dabei aber auch immer wieder Abstimmungsprobleme in der Offensive. In der 55. Minute hatte dann erneut Book sogar die große Chance zum 2:0, doch seinen Schuss ins lange Eck konnte Hahnel mit einer Flugeinlage zur Ecke abwehren. Ab der 62. Minute waren die Gäste dann nur noch zu zehnt auf dem Platz, nachdem der erst zur Halbzeit eingewechselte Nandzik in kurzer Folge zunächst Gelb und dann Gelb-Rot gesehen hatte. In der Folge erspielten sich die Hanseaten noch einige Möglichkeiten, so blieb eine Vorarbeit über rechts von Julian Jakobs in der Mitte knapp ungenutzt (71.) und auch per Kopf war u.a. noch Stuff gefährlich (83.). Dennoch blieb die erhoffte Aufholjagd, auch aufgrund clever verteidigender Gegner, großtenteils aus. Daran konnten auch die zwischenzeitlich eingewechselten Stürmer Kucukovic, Ziemer und Savran nichts ändern. So blieb es bei der für die Gastgeber äußerst frustrierenden Niederlage. Wehen-Wiesbaden erarbeitete sich den Auswärtssieg vor allem in der zweiten Halbzeit durch Effektivität und Cleverness in der Verteidigung. Die Rostocker hätten heute aber zumindest ein Tor aus den erspielten Möglichkeiten machen müssen.

Nach dem schwierigen Saisonstarkt mit vier Punkten aus jetzt ebenso vielen Spielen und Tabellenplatz 15 steht für das Vollmann-Team am nächsten Wochenende das Landespokalspiel beim Lübzer SV an, ehe es am darauffolgenden Wochenende in der Liga mit einem Auswärtsspiel bei Jahn Regensburg weitergeht. Das nächste Heimspiel findet am Dienstag, den 26.8. statt, zu Gast ist dann die SG Sonnenhof-Großaspach.

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