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Dienstag, 16.09.2003
Profis

Clubchef Manfred Wimmer im Gespräch

Sie blieben nicht aus, die Reaktionen nach der 0:2-Niederlage des FC Hansa Rostock im Erstliga-Heimspiel gegen den VfL Bochum. Auch Club-Vorstandschef Manfred Wimmer war enttäuscht. Wovon und wie mit dieser Situation umgegangen wird, dazu stand er im Gespräch Rede und Antwort.

Herr Wimmer, bittere Heimniederlage am Wochenende für Hansa. Wie sehen Sie dieses Match mit etwas Abstand?

Es war schon bitter und enttäuschend, denn wir hatten uns ja alle viel mehr vorgenommen für dieses Spiel. Ich gehöre aber nicht zu jenen, die nach einer schlechten Halbzeit alles, was vorher für gut und richtig befunden wurde, in Grund und Boden reden. Man muss versuchen zu analysieren, was da passiert ist und warum. Wir bleiben aber generell auf unserem Weg.

Wie sieht die Analyse konkret aus?

Es ist so, dass auf der heutigen Vorstandssitzung mit den für den sportlichen Bereich Verantwortlichen darüber deutlich gesprochen wurde. Und zwar mit dem Ziel, Ursachen herauszufinden, nicht aber Chaos zu verbreiten. Man muss versuchen, sachlich herauszufinden, warum die Mannschaft in der zweiten Hälfte nicht so spielte, wie sie es kann, es schon mehrfach unter Beweis stellte. Ebenso ist zu klären, warum eine Vielzahl von einzelnen Fußballern nicht zu ihrem Leistungsvermögen fand. Wenn diese Aufarbeitung erfolgt ist, gilt es, daraus Schlussfolgerungen zu ziehen. Dann wird aber diese schlechte zweite Halbzeit gegen Bochum zu den Akten gelegt, weil wir uns auf die Partie beim Hamburger SV am Sonntag zu konzentrieren haben. Dort müssen wir anders auftreten. Es gilt, die Kurve zu diesem hochwichtigen Spiel zu kriegen. Wir fahren ja nicht hin, um die Punkte da zu lassen, sondern um das Ergebnis vom Sonnabend auszumerzen.

Wo sehen Sie Ursachen?

Wir sind der Überzeugung, dass es sehr viel mit dem Kopf zu tun hat, dass die Mannschaft nach dem 0:1 ihre Linie verließ. Dass ein solcher Rückstand dazu führt, dass sich kaum einer noch seiner Mittel sicher ist, sich fast alle Spieler verstecken, muss hinterforscht werden. Fußballer sind auch Menschen, die Fehler machen. Aber ich will auf keinen Fall etwas schön reden. Es ist letztendlich enttäuschend gewesen.

Sie urteilten mehrfach mit dem Wort enttäuschend. Können Sie deshalb besser verstehen, dass es den Fans ebenso geht?

Man muss mit der Bezeichnung Fans sehr gewissenhaft umgehen, darf nicht alle in einen Topf stecken. Jene, die ich als Fans betrachte, standen im Stadion bis zuletzt hinter der Mannschaft. Es ist für mich völlig legitim, dass ein Zuschauer, der das Gefühl hat, dass er viel Geld für eine Karte bezahlte, dann nicht die erhoffte Gegenleistung erhält, seinen Unmut kundtut.

Sah Armin Veh das nach dem Spiel anders, denn entsprechende Zitate von ihm wurden veröffentlicht?

Unsere Cheftrainer hat gesagt, dass er traurig ist, dass Zuschauer in bestimmten Bereichen des Stadions recht frühzeitig zu jeder nicht geglückten Aktion ihr Missfallen äußerten, der Mannschaft gerade in einer solch schwierigen Phase damit keineswegs halfen. Das trug nicht dazu bei, ein verunsichertes Team aufzubauen. Armin Veh machte aber niemanden auf den Rängen für die schlechte Leistung verantwortlich.

Es geht ja auch nur mit den Fans ...

Absolut richtig. Gerade jetzt sind auch sie besonders gefragt. Und die Wahrheit ist doch die, dass sehr viele Anhänger immer gesagt haben, agiert nach vorn, erarbeitet euch Chancen, spielt Fußball - dann kann auch mal eine Partie in die Hose gehen. Wenn jemand versuchen sollte, einen Keil zwischen Fans, Mannschaft, Trainer und Vorstand zu treiben, dann muss ich mich ganz energisch dagegen wehren.

Den Letzten beißen die Hunde, heißt es. Im Fußball betrifft dies oft die Abwehr. Da entbrennen bisweilen jetzt ein paar Diskussionen, zumal es ja immer hieß, ein Chef für die Hintermannschaft könnte kommen ...

Dass wir derzeit wegen des Transferstopps nichts machen können, ist nur die halbe Wahrheit. Wir haben ja immer geschaut, sogar getestet. Für uns galt stets, dass es eine gute Lösung sein muss. Ob wir nun im Januar Entscheidungen treffen, ist noch gar nicht abzusehen. Aber jetzt eine Personaldiskussion zu entfachen - möglicherweise auch über einzelne Spieler -, das geht doch am Ziel vorbei. Abwehrverhalten, da sind alle elf, die auf dem Platz stehen, verantwortlich! Wir reden ständig mit dem Trainer über die Zusammensetzung der Mannschaft, sind aktiv.

Gespräch: Dietmar Tahn

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Quelle: NNN

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