Gruppe C: Spanien und Italien im Viertelfinale

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Am Abend setzten sich in Gruppe C die beiden Favoriten Spanien und Italien durch und erreichten damit das Viertelfinale der EM 2012. Während Italien gegen die bereits ausgeschiedenen Iren vermeindlich leichtes Spiel hatte, musste die Furia Roja gegen stark aufspielende Kroaten ran.

Für den amtierenden Welt- und Europameister Spanien war der Viertelfinaleinzug ein hartes Stück Arbeit und verlangte höchste Konzentration und Geduld der Iberer. In einem spannenden und hart umkämpften Spiel gelang erst in der 88. Spielminute der Treffer zum 1:0.Torschütze war der kurz zuvor eingewechselte Jesus Navas. Ungewohnt viele Fehlpässe und Distanzschüsse sorgten für Staunen, ist man doch das präzise und schnelle Kurzpasspiel auf Seiten Spaniens gewohnt. Die Kroaten wussten ihre limitierten Mittel geschickt einzusetzen und wehrten sich nach Kräften. Am Ende teilen die Spieler von Trainer Slaven Bilic das Schicksal mit den Iren und müssen die Heimreise antreten.

Im zweiten Spiel gelang den Italienern ein wenig überzeugender 2:0-Sieg gegen Irland. Zwar zeigten die Insulaner mal wieder eine auffällig schwache Offfensivleistung, doch im Defensivverbund machten die Iren es der Squadra Azzurra sichtlich schwer. Trotz Einbahnstraßenfußballs gab es wenige Torszenen für Italien zu bestaunen und nur der individuellen Klasse eines Antonio Cassano (35.) und eines Mario Ballotelli (90.) ist es zu verdanken, dass am Ende die 3 Punkte und damit das Weiterkommen in Sack und Tüten waren.

Gruppe C: Spanien, Kroatien und Italien kämpfen ums Viertelfinale

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Bei der EM 2012 kämpfen am Montag in der Gruppe C Spanien, Kroatien und Italien um den Einzug ins Viertelfinale. Irland ist bereits ausgeschieden.

Spanien und Kroatien würde schon ein Unentschieden mit jeweils zwei Toren reichen, um in die Runde der letzten acht Teams einzuziehen. Die italienische Nationalmannschaft muss um den Einzug in das Viertelfinale bangen. Die Italiener von Trainer Cesare Prandelli spielen gegen Irland, die bereits aus dem Turnier ausgeschieden ist. Besonders brisant ist die Tatsache, dass die Iren vom Italiener Giovanni Trapattoni trainiert werden.

Italiener Trapattoni möchte stolze Iren

Dieser möchte seinem Heimatland allerdings nichts schenken. „Italien darf keine Milde erwarten. Ich denke nur an das irische Team. Es ist meine Pflicht, dafür zu sorgen, dass die Iren mit Stolz nach Hause fahren können“, sagte Trapattoni im Vorfeld der Partie. Zusätzlich sind die Italiener auch im Erfolgsfall auf einen Sieg von Spanien oder Kroatien angewiesen. Sollte das zweite Spiel des Abends unentschieden ausgehen, wären die Italiener trotz eines Sieges ausgeschieden.

Die Partien zwischen Italien und Irland in Posen sowie zwischen Kroatien und Spanien in Danzig werden parallel um 20:45 Uhr angepfiffen. (dts)

Gruppe C: Italien wieder nur mit Remis

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Das erste Spiel des Tages zwischen Italien und Kroatien endete 1:1 (1:0) und somit tritt die Squadra Azzurra weiter auf der Stelle. In einem über weite Strecken einseitigen Spiel hatten die Italiener ein deutliches Chancenplus und gingen verdient in Führung. Altmeister Andrea Pirlo zirkelte einen Freistoß sehenswert ins Tor der Kroaten und sorgte so für die Halbzeitführung (39.). Im zweiten Spielabschnitt kamen die Kroaten dann minütlich besser ins Spiel und investierten mehr in ihre Angriffsbemühungen. Es dauerte bis zur 72. Minute ehe der Wolfsburger Mario Mandzukic mit seinem 3. Turniertreffer den Ausgleich und damit gleichbedeutend das Endergebnis erzielte.

Gruppe C: Irland unterliegt Kroatien

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Im zweiten Duell der Gruppe C trafen am gestrigen Abend die Defensivspezialisten aus Irland auf die spielstarken Kroaten. Durch Treffer vom Wolfsburger Mandzukic (2., 48.) und dem in England spielenden Jelavic (43.) wurden die Kräfteverhältnisse eindruckvoll unter Beweis gestellt. Zum zwischenzeitlichen 1:1 für Irland traf Abwehrspieler St. Ledger.

FIFA-Weltrangliste: Spanien weit vor Uruguay und Deutschland, Gruppengegner Portugal schwächelt

Welt- und Europameister Spanien führt weiterhin unangefochten die FIFA-Weltrangliste an und baute seinen Vorsprung auf die Verfolger weiter aus. Uruguay überholte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft auf den zweiten Rang und erzielte damit die beste Platzierung seit Einführung des Rankings.

Innerhalb der ersten zehn Fußball-Nationen machten auch Brasilien (5. Platz, plus 1), England (6, plus 1), Argentinien (7, plus 2) und Dänemark (9, plus 1) Plätze gut. Fünf Plätze hinunter ging es für den ersten deutschen Gruppengegner Portugal, das nach einem torlosen Unentschieden gegen Mazedonien und einer 1:3-Niederlage gegen die Türkei fünf Plätze einbüßte und aktuell auf Rang 10 liegt. Weiterlesen