EM-Stadien in der Ukraine

Das Olympiastadion Kiew ist als Endspielort vorgesehen, außerdem werden dort drei Vorrundenspiele sowie ein Viertelfinale stattfinden. Dafür wurde das in seiner ursprünglichen Form ab 1936 erbaute und für das Fußballturnier der Olympischen Sommerspiele 1980 verwendete Stadion ab Dezember 2008 durch das deutsche Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner komplett umgebaut. Unter anderem erhielt es eine komplette Überdachung der Tribünen mit integrierter Flutlichtanlage. Es hält nun 70.050 Sitzplätze für Besucher bereit. Am 8. Oktober 2011 wurde das Stadion eröffnet.

In Donezk wurde zwischen 2006 und 2009 ein neues Stadion gebaut. Der Komplex trägt den Namen Donbass Arena, wurde vom ukrainischen Unternehmer Rinat Achmetow finanziert und verfügt über eine Kapazität von 51.504 Sitzplätzen. In Donezk werden drei Gruppenspiele sowie ein Viertelfinalspiel und ein Halbfinalspiel ausgetragen.

Im Metalist Stadium in Charkiw werden drei Vorrundenspiele der Europameisterschaft stattfinden. Die Spielstätte wurde zwischen 2008 und 2009 komplett renoviert und verfügt seitdem über eine Kapazität von 41.307 Sitzplätzen.

In Lemberg wurde die Arena Lwiw errichtet, die über eine Kapazität von 34.915 Plätzen verfügt. Hier werden drei Vorrundenspiele stattfinden. Die Bauarbeiten begannen am 17. November 2008 und sollten ursprünglich im Dezember 2010 beendet sein. Nach einem Baustopp Anfang 2010 verzögert sich die Fertigstellung bis 2011. Das noch nicht vollständig fertiggestellte Stadion wurde am 29. Oktober 2011 eingeweiht, am 15. November 2011 fand das Eröffnungsspiel zwischen den Nationalmannschaften der Ukraine und Österreichs statt.